Die Geschichte des Bürgerblatts
Seit dem 3. Mai 1966, mit der Herausgabe der Nr. l, ist unsere Wochenzeitung in Rodgau zu finden. Mit einer Auflage von 2.500 Stück wurde gestartet, aber zuerst noch unter dem Namen ALLGEMEINE BÜRGERZEITUNG. Diese überparteiliche Wochenzeitung entstand, damals auch noch in loser Folge, um Neubürger in der neuerrichteten Nieder-Röder Gartenstadt in dem gleichen Maße zu unterrichten, wie dies im alten Ortskern durch ein schon verbreitetes Wochenblatt geschah. Man fühlte sich unterrepräsentiert und nicht richtig wahrgenommen. Leitende Mitarbeiter einer damals tätigen Wohnungsbaugesellschaft nahmen die Herausgabe eines weiteren Informationsblattes in die Hand, die noch kostengünstig herausgegeben wurde.
Ab 1968 wurde dann in neuen Geschäftsräumen, in der Görlitzer Straße in Nieder-Roden, mit den jetzt namentlich genannten Herausgebern Hanna Conzen und Karl Heinz Müller, mehr Professionalität an den Tag gelegt. Für den redaktionellen Teil zeichnete die Journalistin Helma Schulz verantwortlich. Karl Heinz Müller kümmerte sich mit der Akquirierung von Anzeigen für die finanzielle Basis der Wochenzeitung.
1969 änderte sich zum ersten Mal auch der Namen, um noch näher am Bürger zu sein: BÜRGERBLATT NIEDER-RODEN. Die Verteilung erfolgte nun über das ganze Ortsgebiet und die Auflage betrug 4.500 Stück. Mit der Gebietsreform in 1977 erfolgte eine Auflagenerhöhung auf 15.000 Stück und auch, den Gegebenheiten der Zeit angepasst, die nochmalige Änderung des Titels in BÜRGERBLATT. Man verteilte nun die nach wie vor unabhängige Wochenzeitung über das gesamte Stadtgebiet von Rodgau. In fünf Stadtteilen war man nun eifriger Leser die auf die lokale Politik und die Vereinsberichterstattung ausgerichtete Zeitung.
Im Jahre 1986 gab es dann eine nochmalige Neuerung beim BÜRGERBLATT, die Headline wurde modern gestaltet, Michael Waxmans gestaltete Schrift "MICHEL" verhalf dem BÜRGERBLATT zu neuem Design.
Nach wie vor fungierte Hanna Conzen-Oehlenschläger als Herausgeberin und auch die Unabhängigkeit wurde weiterhin bewahrt. Mit Erreichen des Ruhestandes im Jahre 1996 verkaufte die seitherige Verlegerin an den neuen Inhaber Siegbert Seib. Er stellte die Produktion auf Rollenoffset um, und auch der Umfang wurde teilweise erweitert. Der Außendienst wurde ausgebaut und auf vier Personen erhöht. Die Auflagenhöhe hatte sich mittlerweile, auch durch Vergrößerung der Stadt Rodgau, auf 18.800 erhöht.
